Endlich Nachwuchs...

Bitte keine Glückwünsche, denn wir haben mit dem Nachwuchs im Prinzip nichts zu tun. Wir stellen aber den Kindergarten.
Letzten Sonntag hat unser Lieblingsreh endlich mal das Kitz vorgestellt.

Wir präsentieren:

reh

Mann muss dazu sagen, dass wir nur 20 Meter weiter Pflaster verlegt haben und Missy auf halber Strecke zwischen uns und den beiden lag. Sie schaute allerdings auf uns und hat somit wie meist alles verpasst.

Pflastern ist das Stichwort – mein Papa kam schon am Mittwoch, um loszulegen. Linda und ich konnten uns dann nur am Nachmittag dazugesellen und erst ab Freitag voll durchziehen. Die Arbeitszeit war von 07 Uhr bis 22 Uhr netto. Aber so schafft man auch was – trotz Rekordtemperaturen. Eine Einfahrt entsteht:

 

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Am Samstag hat uns das Spiel Argentinien gegen Deutschland gerettet – endlich mal früh Feierabend und nach dem Sieg (ja – da war die Welt noch in Ordnung) haben wir uns auch nicht mehr aufraffen können. Hat aber auch gereicht.

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Am Sonntag mussten wir dann mit Linda allein ran, um den Stellplatz zu vollenden. Das hat noch mal Kraft gekostet und vor allem Schweiß. Doch tapferen Bauherren macht das alles nichts aus.

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Tierisch angefangen – höre ich heute auch tierisch auf. Zum Abendbrot fand sich (vermutlich) der Vorjahresnachwuchs in unserer Einfahrt rein.

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Direkt hinter dem Gast sieht man bereits das nächste Projekt – 2 Gartenhäuser. Und man sieht noch was – in der Baustelleneinfahrt steht seit Mittwoch ein Schild einer Baufirma – wir werden also demnächst nicht mehr ganz allein wohnen. Willkommen Nachbarn!

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Wer seinen Garten liebt, der siebt

Da der Aushub für unseren Stellplatz aus guter Muttererde besteht und wir für unseren Garten überall Erde brauchen, haben wir entschieden unser Gebirge zu sieben und wiederzuverwenden. Das dauert seine Zeit und die Aussicht auf eintönige Arbeit macht kreativ. Um unser Hochbeet an der Straße anzulegen, haben wir uns daher folgende Konstruktion gebaut:

beet Einer schippt, einer treibt den Sand mit dem Besen über das Gitter. Alles Übrige fällt vor das Hochbeet. Nun könnte man fragen “Hochbeet – haben die keine anderen Sorgen?”. Haben wir natürlich. Aber wir haben auch zwei Autohänger voller Pflanzen bekommen, die an ihrem alten Standort dringend weichen mussten. Einem geschenkten Gaul…. also mussten Beete her. So sieht es nun aus:

beet2 beet3

Nachdem diese Arbeit verrichtet war, haben wir an der Einfahrt weitergearbeitet. Wir haben uns erneut 25 to Recyclingbeton liefern lassen und mein Kollege und Schulfreund Micha hat uns am gleichen Nachmittag nach Feierabend geholfen das Zeug auf dem Platz zu verteilen. Und wir haben richtig was geschafft. Am letzten Wochenende haben wir daher angefangen die Randsteine weiter zu setzen, damit wir die genaue Höhe bestimmen konnten. Wie man sieht hat Linda nicht schlecht geschätzt:

einfahrt Ein wenig gleichen wir noch aus und dann kommt schon der Split und die Pflastersteine. Damit die Arbeiten nicht stehen, haben wir daher gestern eine Großbestellung im Baumarkt ausgelöst. In zwei Wochen kommt dann der Papa und hilft Pflastern.

Bei einer normalen Runde mit dem Hund im Park sind wir über diese Schmuckstücke gestolpert. Unter Buchen muss man suchen – zumindest wenn man einen Sommersteinpilz finden will :-)

Pilze

Wir versetzen Berge

Unsere Männertagsfeier ist ausgefallen denn am Folgetag haben wir uns den Bagger bestellt. Pünktlich 7 Uhr machten sich Mann und Maschine ans Werk und begannen unsere Einfahrt auszuheben. Die liegt zwar eigentlich jetzt schon tiefer als die Straße aber der Mutterboden muss ja raus, bevor wir mit dem verfestigen beginnen können. Die Arbeiten gingen fix voran:

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Wir haben uns derweil dem Abtransport von Wurzeln und anderer Biomasse gewidmet. Wer ein Waldgrundstück kauft, ist des Kompostanlagenbesitzers bester Freund. Auf der Rücktour haben wir uns gleich mit Kies eingedeckt, den wir für unsere Regenwasser Versickerung brauchen. Nach der zweiten Tour war dann plötzlich dieser Erdhaufen auf unserem Grundstück:

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Quasi ein zweiter Böttcherberg. Ich vermute heute noch, dass heimlich Sand von Nachbargrundstücken herangekarrt wurde aber Linda und der Fahrer haben beteuert, dass das alles aus dem Stellplatz stammt – unfassbar, was da zusammenkommt. Da wir an sehr vielen Ecken unseres Grundstücks teils große Niveauunterschiede haben, werden wir den Boden nun nehmen um das auszugleichen. Vorher sollte er natürlich noch gesiebt werden. Das sichert uns für die nächsten Monate Arbeit – juhu.

Da unser Stellplatz nun beinahe eine Tiefgarage darstellte, musste nun auch was her, um das Loch wieder zu füllen. Und siehe da:

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Schon haben wir einen zweiten Haufen und damit unser eigenes kleines Gebirge. Der neue Haufen besteht aus 25 Tonnen Recycling Betonschredder und wird zur Verfestigung beitragen. Dafür müssen wir ihn nur mit der Karre auf dem Platz verteilen und einstampfen.

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Und weil wir an Pfingsten nichts besseres vor hatten, ging es direkt los. Ich habe an den folgenden tagen meine Leidenschaft für die Schaufel entdeckt und Linda sieht aus, als würde sie schon für den Kinderwagen üben :-)       ruetteln

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Bevor nun wieder die Mütter hysterisch anrufen: NEIN – kein Enkel im Anmarsch. Ruhig bleiben.

20 Tonnen später hatten wir die ganze Fläche zumindest einmal komplett festgestampft – für meinen Vater Grund genug das auch mal zu testen. Mit einem Geländewagen, kann die Einfahrt ab sofort genutzt werden. Alle anderen Besucher und wir selbst müssen sich noch gedulden, bis wir das komplette Ensemble weiter angehoben haben.

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Der Pfingstsonntag ist denkbar ungeeignet, um mit einer Rüttelplatte über das Grundstück zu ackern. Wir brauchten also eine Beschäftigung, die leise aber dennoch zielführend ist. Also zunächst mal ein paar Stunden Vermessen und dann Randsteine setzen. Mit dem Vortag in den Knochen eine vergleichsweise leichte Arbeit.

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    Dennoch überkam mich immer wieder mal die Erschöpfung.erschöpfung

Der erste Drainage Graben ist auch schon fertig:

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und auch schon von uns befüllt und wieder geschlossen. Bleiben noch drei.

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In Summe bewegen wir also gerade Einiges – hauptsächlich Sand. Da wir aus einer Gartenauflösung in 2 Wochen einen großen Schwung Pflanzen geschenkt bekommen müssen wir uns nun sputen, um ein paar provisorische Pflanzplätze vorzubereiten. Und so sieben wir nach Feierabend immer noch ein paar Kubikmeter Sand. Was man so macht – als Hausbesitzer.

Innen hui, Außen … nicht so hui

Wie angekündigt sind wir nun im Haus soweit fertig, dass wir uns vorrangig dem Garten widmen werden. Der Außenputz ist dran– es fehlt noch der Sockelputz den EBH bei Gelegenheit nachreichen will. Da oft gefragt wird – so sieht es ohne Blätter aus – ein begrüntes Bild reiche ich nach:

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Im Moment sieht der Garten noch aus wie ein Schlachtfeld. Glaubt ihr nicht? Nehmt das:garten 1

Das können wir kurzfristig nicht ändern aber wir arbeiten uns voran. Unsere neue tolle Einfahrt ist fertig – die sieht nun so aus:

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Zum sanften Einstieg in die Gartenarbeit haben Linda und ich mal die Zaunpfeiler gestrichen – das macht schon mal was her.

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Da wir drinnen einige wilde Pflanzen zu viel und draußen einige Lücken in unserer “natürlichen Hecke” hatten, haben wir kurzerhand umgepflanzt. Nun ziert unseren Zaun seitlich eine kleine Brombeerhecke und von außen haben wir Knallerbsensträucher gesetzt.

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Das führte zwar irgendwo in Sachsen vor einigen Jahren zum Nachbarschaftsstreit aber erstens haben wir keinen "Maschendrahtzaun” und zweitens an der Ecke keine Nachbarn.

An den letzten Wochenenden haben wir dann vorrangig Wurzeln ausgebuddelt und unser Grundstück für den Baggereinsatz vorbereitet. Wenn alles gut geht, wird dieser im Moment bei uns zu Hause angeliefert und am Freitag werden wir dann den Stellplatz und die Einfahrt ausschachten. Wo der Bagger gerade da ist, können wir auch gleich die Regenwasserleitungen verlegen. Da wir auf purem märkischen Sand gebaut haben, wird das aber nicht so dramatisch denke ich.

Nächsten Dienstag kommen dann 25 to Betonschredder, die in unser vorbereitetes Loch eingestampft werden wollen. Dann müssten wir uns nur noch für ein Pflaster entscheiden und schwubs, haben wir Stellplätze für die Autos. So die Theorie. Die Praxis werde ich natürlich im Bild festhalten und weiter berichten. Also Schüss – ich mache jetzt Feierabend und gehe Bagger kucken :-)

Wenn die Tage länger werden…

…ändert sich für die Bauherren nicht viel. Wir arbeiten in jeder freien Minute am Haus und daher ist uns Sonnenlicht gleichgültig :)

Auch bei uns ist aber FRÜHLING! Der Schnee ist weg und zumindest an den Wochentagen wurde es schon spürbar frühlingshaft. Wenn es wie heute am Wochenende trüb und grau ist, arbeitet es sich auch einfacher im Haus. Bevor es Sommer ist muss ich noch meine Winterfotos loswerden und daher kommt hier der zweite Teil der lustigen Tierparade am Böttcherberg:

Ein paar Tage nach dem nächtlichen Besuch, ließen sich die Mufflons noch einmal tagsüber sehen. Linda hat sich herangepirscht und liefert die Beweise, dass ich euch beim letzten Mal keine verwackelten Rehe präsentiert habe:

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Rehe gibt es natürlich trotzdem noch – als Beispiel mal eins, dass ich morgens aus dem Bad beobachtet habe.reh Mit unseren Schwarzkitteln ist das so eine Sache. Bis dato wohnte nur eine Bache mit 5x Nachwuchs vom letzten Jahr nebenan. Wir hatten uns arrangiert. Mitten im strengen Winter hatte Madame aber offenbar erneutes Mutterglück (2x) und als ob das nicht genug wäre, nutzen nun auch ein-zwei fremde Bachen inklusive Nachwuchs das Nachbargrundstück als Kindergarten. Auf den folgenden Bildern zieht die Karawane einmal um unser Haus herum. Linda zählte 15 Schweine.

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In noch größerer Zahl aber weniger harmlos war unser Futterhaus belagert. Der viele Schnee lockte weiter viele Vogelarten an den reichlich gedeckten Tisch. 3 Tage reichte eine volle Ausstattung inkl. Knödel.

 vogel1vogel2vogel3vogel4vogel5 Meistens hatten wir aber auch Plünderungen von flügellosen Bewohnern. Einen besonders dreisten Diebstahl hat unsere Sicherheitsbeauftragte hier festgehalten:

Beobachten  > Anschleichen  >  Ausrauben  >  Unschuldig aussehen

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Auch wenn es so aussieht. Neben der Kamera haben wir auch andere Werkzeuge benutzt. So kann ich nach dem dritten Anlauf endlich die fertige Aquarienwand präsentieren.

aquariumUnd auch unser Flur hat Fortschritte gemacht und benötigt nur noch Detailarbeiten. Wer uns kennt hat gelernt, dass weiße Wände nicht so unser Ding sind.

flur

karte

Sogar oben sind wir fast fertig.

fluroben  Die Bäder werden gerade vollendet. Aber auch hier sind bereits deutliche Fortschritte sichtbar.

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Von außen hat unser Traum in Grün nun wieder ein Gerüst bekommen und wird in den nächsten zwei Wochen verputzt. Wir werden in dieser Zeit ein paar letzte Details im Innenraum vollenden und uns im Anschluss nach draußen verlagern. Die Einfahrt muss dringend gemacht werden und hier hat die Stadt Potsdam eine nette Überraschung für uns – die Einfahrt muss von einem durch die Stadt Potsdam zertifizierten Baubetrieb errichtet werden. Sie muss eine Abnahme überstehen und für Materialien etc. müssen entsprechende Belege vorgewiesen werden. Klingt teuer – ist es auch. Wir sammeln derzeit Angebote. Aktiv werden wir uns dann den Stellplätzen und dem Weg zum Haus widmen und die grobe Einebnung des Grundstücks vorbereiten. In diesem Sinne… ein schönes Wochenende den Mietern unter euch.